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Archive für 17.7.2009

Film am Freitag

Ein Traum…: http://www.youtube.com/watch?v=liZO1Wzw5yI&feature=related

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Alltag (Kunst)

Die brennende Frage: Was ziehe ich heute an? http://renskevanderwijk.exto.nl/site/kunstwerk/12486316_mannenboek-2.html - Eine brennende Frage für viele.

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Nemo

Ich war in einer Tierhandlung - dort gab es wunderschöne Aquarien - unter anderem auch eins mit “Nemos”. Da dachte ich an das erstaunliche Phänomen: Da wird ein Film gezeigt, die Not eines kleinen gefangenen Fischchens, das unbedingt wieder zu seinem Vater will, es wird ein grausames Gör mit all ihren zornigen Einzelheiten gezeigt - und doch führte das dazu, dass viele Leute so ein Fischchen kaufen wollten. Identifikation kann da nicht stattgefunden haben - auch nicht Mitleid. Hier schlug wahrscheinlich alle anderen Gefühle das eine Gefühl: Oh, ist der niedlich! Und dieses: “Oh, ist der niedlich!” ging auch über Leichen des Niedlichen.

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Benediktus-Regel

Im Jahr 529 (vor 1480 Jahren) gründete Benedikt von Nursia auf dem Monte Cassino ein Kloster. In diesem Kloster entstanden die Regeln, die für das Mönchtum in Europa grundlegend geworden sind. Ich möchte hier vor allem auch auf ”Die Werkzeuge der geistlichen Kunst” (Kapitel 4; Seite 9ff.) hinweisen http://www.benediktiner.de/regula/Benediktsregel_deutsch.pdf. Und wenn einer meint, er müsse erst einmal Mönche kritisieren, bevor er diese Regeln liest, wird wohl erstaunt sein, wenn er im 1. Kapitel die kurze aber harte Kritik an Mönchen wahrnimmt. Diese Regeln entsprangen auch dem Bedürfnis, gegen Fehlentwicklungen anzugehen. Benedikt hat nicht nur kritisiert, sondern etwas getan, damit die Sitaution besser wird.

Wer mag, kann diese mit den Ordensregeln des buddhistischen Palikanons vergleichen (der Vergleich wäre ein Lebenswerk): http://www.palikanon.com/vinaya/patimokkha/index.htm (bitte nicht Infos aus wikipedia dazu heranziehen - die sind [gelinde gesagt] sehr umstritten. Sagen wir grob: Der Palikanon ist ca. 100 Jahre v.Chr. entstanden).

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Muslime in Europa: Fazit 1

Bisher haben wir in einer Kurzdarstellung gezeigt, wie sehr in der europäischen Geschichte Erfahrungen mit dem Islam und mit muslimischer Herrschaft gemacht wurden. Es waren immer wieder Versuche, diese Form der Kultur und Aggression zurückzudrängen: Südosteuropa stöhnt noch immer in Erinnerung an diese Herrschaft und unter den Versuchen, die Herrschaft auf andere Weise zu erringen: in Bulgarien, im Kosovo - und der Großmufti von Bosnien will auf seine Weise Europa durchdringen: http://de.wikipedia.org/wiki/Mustafa_Ceri%C4%87 . Die Finanzen des strengen Wahhabismus Saudi Arabiens tun das ihre dazu, um diese Ecke Europas zu radikalisieren. Die Türken  suchen in Deutschland Fuß zu fassen (Erdogan: Moscheen = Kasernen usw. - s. Osmanisches Reich V), Marokkaner in den Niederlanden und mit ihnen weitere Nordafrikaner in Frankreich und Spanien. Italien kämpft gegen illegale Eindringlinge - und wie sehr das alles auch politisch bedingt ist, das sieht man daran, dass die Abkommen mit Ghadaffis Lybien dem Land italienisches Geld bescheren, aber keine Änderung der Lage. Das sieht man auch daran, dass es in Frankreich reine Moslem-Gebiete gibt, die zunehmend unkontrollierbar sind - und sich ganz wie ihre Vorfahren gebärden. Ich denke, dass da nur mal einer kommen muss, der diese geballte potentielle Macht kanalisiert - und dann siehts duster aus. Spanien, bevorzugtes Ziel von Islam-Aktivisten: Das Land, das Allah einmal gehörte, wird er nicht wieder loslassen, und so wird noch so mancher Kampf zu bestehen sein. Was Muslimen dadurch auch leichter fällt, dass die Wirtschaftskrise ein Mosaiksteinchen bietet, das Land wieder an Öl-Geldgeber zu verkaufen. Wenn wir Europäer so Geschichts-vergessen sind, dürfen wir nicht glauben, andere seien das auch - vor allem, weil es ihre heiligen Schriften und Traditionen nicht zulassen. Bekanntlich tragen auch Moscheen zur Herrschaftsausweitung bei: Wo eine Moschee steht, hat Allah die Hand auf dem Land. Wo viele Muslime geballt leben, haben Ungläubige häufig keinen Zutritt mehr (No-Go-Areas).  

Sehr lesenswert: Über den aktuellen Islam in so manchem islamischen Staat (gefunden über Kybeline) und http://www.migazin.de/2009/07/15/turkische-presse-turkei-vom-15-07-2009-turkei-eu-gul/

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Muslime in Europa: Fazit 2

Wenn wir diese Geschichte seit Mohammed sehen, sehen wir den ständigen Expansionsdrang der Muslime - wir haben bisher nur den Westen beachtet - aber nach Asien und Afrika ging es ja genauso gewaltsam und gewalttätig. Unsere Zeit ist nur ein kleiner Teil der Geschichte - und es kommt darauf an, ob wir die Aggressionen zurückweisen, ihnen widerstehen können oder nicht. Es zeigt keine einzige Moslemgruppe, dass sie nicht diesen Expansionsdrang huldigt. Es zeigt auch kein einziges muslimisches Land, dass dort Menschenrechte gelten, die nicht in irgendeiner Weise von der Scharia abhängig sind. Das bedeutet: Sich einzusetzen für den Menschen, das bedeutet auch, den Menschen zu achten, seine Freiheit, seine Verantwortung, seine Liebe zur Kunst … In Europa versuchen manche, einen christianisierten Islam zu schaffen - das merkt man zum Beispiel daran, wie warm von Allah geredet wird. Doch, so lange der Koran wörtliches Wort Allahs sein soll, gilt dieser. Und wie wird da von der Liebe Allahs gesprochen? Allah ist barmherzig, ja, wenn er will und wem er will, aber spricht er auch von Liebe? Ich sehe auch die glühende Liebe einzelner Muslime zu Allah. Das ist schön, dass der Mensch lieben kann - der Mensch kann Allah lieben, er kann seine Film- und Gesang-Stars lieben. Aber es ist die anhimmelnde Liebe. Der Star liebt seine Fans nicht. Gott, der Vater Jesu, liebt den Menschen - und der Mensch kann ein wenig von dieser Liebe zurückspiegeln, indem er auch andere Menschen liebt, ihnen beisteht, ihnen hilft, respektvoll und freundlich ist… Aber manche suchen beim Islam ja nicht die Liebe, sondern Macht. Sie wollen sie ausüben - und bekommen sie auch zu spüren: sich unter das Gesetz beugen, sich Allah/Mohammed/Koran/Imame und co. unterwerfen, Ängste haben vor irgendwelchen satanischen Einflüsterungen, Ängste vor Geistern/Dschinnen; wer sich nicht ganz so überzeugt unterwirft, bekommt Ängste, weil er nicht frei leben kann, kuschen muss… - das ist überall der Fall, wo der Islam stärker wird. Schauen wir nicht nur in die islamischen Länder, da ist es ja üblich, schauen wir in die Vorstädte von Paris, in die Islam-Hochburgen von England. Wissen diejenigen, die mit dem Islam kungeln, wirklich was sie tun? 

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