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15.7.2009 von Wolfgang Fenske.
Habe ich überhaupt Lebensfragen?
Habe ich die Lebensfragen, die ich einmal hatte: beantwortet - oder übersprungen?
Möchte ich mich noch mit solchen Fragen beschäftigen - oder ist mir alles gleichgültig geworden - oder habe ich resigniert?
Wage ich es zu fragen wie die Kinder - zu forschen wie die Kinder - weiterzukommen wie die Kinder auch wenn ich erhoffte Antworten (noch nicht) bekomme, erwarte?
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15.7.2009 von Wolfgang Fenske.
Unsere Kultur ist eine Kultur des Fragens, des Suchens, des Weitergehens - was freilich nur sinnvoll ist, wenn man weiß, dass man auf der Schulter derer steht, die gefragt haben, und Etappenantworten bekommen haben, die gesucht haben und Etappenfunde gemacht haben … - denn niemand fängt von vorne an zu fragen, zu suchen, zu gehen. Wenn es gut läuft, ehrt unsere Kultur die Alten, die es verdient haben, als weise, als Autoritäten, als Lebenskünstler gehört zu werden - aber sie bleibt nicht bei ihnen erstarrt stehen. Sie ist keine Kultur des Rezitierens, des Verharrens, des Nacherzählens, des erstarrten, ängstlichen Gehorsams. Als Kultur, die sich ihrer selbst bewusst ist, ihrer Errungenschaften bewusst ist, braucht sie sich nicht durch Gewalttätigkeiten, Lügen und Schönreden zu beweisen.
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15.7.2009 von Wolfgang Fenske.
Liebe Jugendliche, hört nicht auf solche Erwachsene. http://www.welt.de/vermischtes/article4112603/Gesundheitsbehoerde-raet-Teenies-zu-mehr-Sex.html Auch Erwachsene reden manchmal einen Schwachsinn daher, der seinesgleichen sucht. Raten sie euch doch zu mehr Sex - zum Glück bisher nur in Sheffield. Als wäre Sex ein Problemlöser. Doch Sex ohne Liebe bringt nichts als Probleme. Vor allem: Bringt Sex manchmal für einen der beiden Partner nicht selten Liebe mit sich - und der andere haut wieder ab. Mit Sex lassen sich die Tränen nicht wegwischen. Manche haben mit Sex keine Probleme - klar, die sind ja auch so cool, dass sie vor coolness erstarren und breitbeinig durchs Leben stolzieren. Aber so manchem Jugendlichen, der sich zurückhalten will, nehmen diese dummen Erwachsenen nun auch die Argumente: Komm schon, du willst doch konzentrierter sein in der Schule - also hab Sex, du willst doch nicht so oft zum Arzt - also hab Sex. Nein, es ist wohl kein April-Scherz, es sei denn, die Menschen in Sheffield kennen den April im Juli.
Kein Sex vor der Ehe - das kostet Mut. Sicher, wer es nicht schafft, weil der Mensch nicht unbedingt immer Herr seiner Sinne ist, muss sich auch nicht das Leben schwer machen. Aber kein Sex vor der Ehe - der Gedanke, das Ziel, die machen stark. Dieses Ziel hilft, dass man nicht zum Mitläufer wird, es stärkt einen auch, bei anderen Dingen “Nein” zu sagen, wenn man was nicht will; das hilft, man selbst zu bleiben; wer das im Blick hat, kann sich auf wesentliche Lebensdinge besser konzentrieren, andere beobachten, den eigenen Weg finden - nicht ganz so als Sklave seiner Sinne wie andere, die jedem Männchen oder Weibchen schöne Augen machen bzw. nachlaufen. Freilich: Auch ich bin Erwachsener, rede manchmal Schwachsinn - aber dieser Weg macht dich stark, während sich andere durch unkontrollierte Sex-Kontakte mit ihrem Leben verzetteln können. Das kannst du ja selbst beobachten. Übrigens ist das schon ein Abenteuer, mit diesem Ziel zu leben - vor allem, weil so manche Generation vor uns gerade die große Sexfreiheit ausprobiert hat, und auch nicht unbedingt glücklicher und entspannter ist - aber als ältere Herrschaften von so einem Leben träumen.
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15.7.2009 von Wolfgang Fenske.
Ich habe gehört, dass in England unterste soziale Schichten häufig kaum sexuelle Regeln kennen bzw. einhalten. Kinder und Jugendliche der oberen sozialen Schichten wissen, dass sie sich erst einmal zurückzuhalten haben, weil sie im Leben ein Ziel erreichen wollen, weil sie sich erst einmal als wirklichen Menschen finden wollen. Damit meine ich, dass sich der Mensch dieser Schicht normalerweise nicht über seine Sexualität definiert, sondern darüber, wie er sich selbst kultiviert hat. Was da in Sheffield versucht wird, ist, die Mentalität der untersten sozialen Schichten auch für bürgerliche bzw. andere Schichten hoffähig zu machen. Was für ein Elend. Statt den Menschen dazu anzuhalten, edler, verantwortungsvoller zu werden, an sich zu arbeiten, damit er höhere Stufen des Selbst erreicht, dass er sich selbst achten kann, weil er sich selbst gefunden hat, werden sie dazu ermuntert, sich zu vergeuden. Ein Trauerspiel. Christlich ist das nicht. Dem christlichen Glauben entspricht eine andere Haltung: Orientiert euch an dem, was wahrhaftig, gut und gerecht ist, was anständig, liebenswert und schön ist. Wo immer ihr Gutes entdeckt, das Lob verdient, darüber denkt nach… (Paulus im Philipperbrief 4,8). Zum anderen: Wir lernen normalerweise Ess-Sitten, wir lernen uns ansprechend zu kleiden, wir lernen uns zu waschen und bestimmte Benimm-Regeln. Und das soll alles für das, was mit Sex, mit Partnerschaft zu tun hat, nicht gelten? Da soll Kulturlosigkeit herrschen? Das kann doch nicht sein! — Verzeiht mir bitte, wenn ich die richtigen Worte nicht getroffen habe. Ich muss auch noch an mir arbeiten.
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15.7.2009 von Wolfgang Fenske.
Infos von “Muslime in Europa: Spanien 1 und 2″ wurden überwiegend von: http://stud-www.uni-marburg.de/~Schmeer/mauren.html#Eroberung übernommen - übrigens lese man mal das Buch von Kyrill Scheel: Die Märtyrer von Cordoba - was für eine eigenartige Argumentation: Muslime taten das und das eigentlich nicht, doch weil Christen das und das taten, taten Muslime dann das doch was sie eigentlich nicht taten… Alles war eigentlich sehr friedlich in Spanien, nur mussten Christen mehr Abgaben zahlen, christliche Männer durften keine Muslima heiraten, Konversion vom Islam zum Christentum war bei Todestrafe verboten - aber es war eigentlich alles ganz friedlich… - Kurz: Diese Zeit der Muslime in Spanien wird sehr unterschiedlich dargestellt - und seit der Aufklärung wird die muslimische Herrschaft verherrlicht, weil man auf diese Weise den Christen eins auswischen konnte. Ideologische Augen sehen selten das Leid der einzelnen Menschen, sondern verherrlichen ihre Ideale. Ideologische Augen verraten und verhöhnen damit die Opfer und machen sich zu Lakaien der Herrscher. Inzwischen wagen wir auch manches anders zu sehen: http://fact-fiction.net/?page_id=456: http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2005-35/artikel-2005-35-das-land-wo-blut-und-honig-floss.html. Und man lese mal das 3. Kapitel von Egon Flaig: Weltgeschichte der Sklaverei.
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15.7.2009 von Wolfgang Fenske.
Eine islamkritische Seite, die darstellt, worauf es uns in Europa ankommt, welche Werte zählen: http://www.unterm-schleier.com/ Überall tut sich was. Je mehr kleine Gruppen und Grüppchen sich einmischen, desto besser. Einer ist zwar angreifbar - aber die Menge an Gruppen lässt sich nicht so leicht unterkriegen. Was ich bei dieser Gruppe gut finde ist, dass sie sagt: Wir sind nicht gegen jemanden - sondern für, und zwar für unsere Werte. Das sind ja auch die Werte, weswegen Menschen aus vielen Ländern zu uns geflohen sind - freilich Wirtschaftsflüchtlinge kommen nicht wegen den Werten. Und es wäre eine Schande für unser Land, wenn sich die vor Folter und Verfolgung Fliehenden sich bei uns nicht sicher fühlen können, weil unser Land in die Hände von Schergen aus diktatorischen Ländern und einer ebensolchen diktatorischen Religion fallen würde. Auch um der Flüchtenden willen müssen wir stark bleiben und unsere Werte vertreten. Das sei denen ans Herz gelegt, denen unser eigenes Land nicht so wichtig ist, sondern alle fremden Herrschsüchte exotische Träume auslösen. (Neulich habe ich irgendwo gelesen, dass Leute, die Asyl bekommen haben, ihre Kinder in die Länder zurückschicken, vor denen sie selbst geflohen sind. Ihr wisst alle, was ich jetzt dazu schreiben würde - darum lasse ich meine Kommentare…)
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15.7.2009 von Wolfgang Fenske.
Ohne Kommentar: Orientalische Zustände in Bremen: http://www.bild.de/BILD/regional/bremen/aktuell/2009/07/14/boutique-einbruch/besitzerin-entdeckt-kleider-wieder.html (gefunden über pi - auch die folgende Nachricht:) Ohne Kommentar - orientalische Zustände in Banken: http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken-versicherungen/der-orient-wird-fuer-banken-zum-alptraum;2430603;0
Da denkt man doch: Stadt und Bank in sicherer Hand… - äh, stimmt doch, nur in anderen Händen als man dachte.
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