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14.7.2009 von Wolfgang Fenske.
Ich meine, der Politiker Hermann Scheer, der gestern immer wieder in den Nachrichten auftauchte, derjenige, der gegen die Solarstrom-Anlage in der Sahara ist - hat auch einmal Recht (auch wenn er nicht sehr neutral ist). Das ist für mich als kleinen Dorflaien vollkommener Quatsch, in diese Gebiete riesige Solaranlagen hinzustellen. Warum nicht in Sizilien, Spanien, Griechenland… Weil da die Sonne nicht 24 Stunden scheint
? Das sind doch alles sehr unsichere Gebiete. Das Argument, das ich auch gehört habe, dass es sich damit auch um eine Art Entwicklungshilfe handeln würde, ist gelinde gesagt weltfremd. Alle Welt versucht von Erpressungen wegzukommen - und freiwillig liefern sie sich dem aus. Und dann die andere Leitung: Gas. Türkei - der eine Strang endet irgendwo, weil sie mal nach Iran will. Das soll den Iran befrieden: Schau, sei so lieb, dann bauen wir auch unsere Pipeline in dein Land - aber nur, wenn du lieb bist. Der andere Strang endet in Hoffnung… Hermann Scheer, erheb dein Wort und treib den Schwachsinn aus Wirtschaftlerhirnen fort! - oder so. — Nein, nein, ich nehme alles zurück! Die Sahara ist schon richtig. Die 24 Stunden Sonne brachten mich darauf. Vielleicht planen sie langfristig, mit riesen Satelliten-Spiegel das Sonnenlicht auch Nachts herunterzuspiegeln. Und das geht natürlich in bewohnten Gebieten nicht…
Eine neu errichtete Kirche wurde in Ägypten - von wem wohl - niedergebrannt: http://www.idea.de/nc/nachrichten/detailartikel/artikel/aegypten-orthodoxe-kirche-niedergebrannt.html - So viel zur Sicherheit dort. (Falls wieder einer auf die Idee kommt zu sagen: Selber dran Schuld, in Ägypten sollen auch keine Christen leben, der erkundige sich mal zum Thema Kopten. Übrigens: Auch im Iran gab es schon Christen, lange bevor Mohammed das Licht der Wüste erblickt hat.)
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14.7.2009 von Wolfgang Fenske.
Interessant, dass die Werkzeuge schon so alt sind: 200.000 Jahre. Interessanter noch der Hinweis, der eigentlich mit der Entdeckung gar nichts zu tun hat: “Die Technik, mit der diese Werkzeuge hergestellt worden seien, hätten die Menschen im heutigen Europa erst sehr viel später angewandt.” Soll das heißen, dass europäische Stämme lernfähig waren? http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,635695,00.html Und dann noch: Die Erde lebt: Vulkanausbruch http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/0,1518,635533,00.html - ein ein kleiner Streit: Wo sind sie nur geblieben, die Wolken?
Noch ein Hinweis: Grünfinken sterben in diesem Jahr vielfach: http://www.sueddeutsche.de/,ra16m1/wissen/895/480376/text/ Ich meine, Grünfinken singen nicht ganz so schön wie das Vögelchen (kein Grünfink) bei Catull, dennoch sei ein Stück des Gedichts hier eingestellt: “Klaget all, Aphrodite und Eroten, / und ihr, die Aphrodite reich begnadet! // Tot ist er, meines Mächens Sperling, jener / Sperling, einst meines Mädchens kleiner Liebling, / den sie lieber gehabt als ihre Augen; …” - ich mag die unscheinbaren Grünfinken, die überall herumflirren und stimme in die Klage ein…
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14.7.2009 von Wolfgang Fenske.
Ich habe aufgehört, die Kunsthinweise zu zählen. Links unter “Kategorien” können alle angeklickt werden. Zum heutigen Link: Da sind sehr schöne - besser: ansprechende - Kunstwerke zu sehen: http://www.karelvreeburg.nl/site/kunstwerken/357933_Beelden.html
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14.7.2009 von Wolfgang Fenske.
Im Osten herrschte ein Mörder, Abu al-Abbas, der alle Konkurrenten mörderisch ausgeschaltet hat. Ein Abkömmling konnte fliehen und floh nach Spanien. Hier fand er Gleichgesinnte und eroberte 756 von seinen Gegnern Cordoba - und war gegen Aufständische seiner muslimischen Kontrahenten auch nicht gerade gnädig. Aber wie dem auch sei: Er - mit Namen Abd ar-Rahman I. - herrschte in Ruhe und Zufriedenheit. Aber dennoch starb auch er. Sein muslimischer Nachfolger richtete unter den frommen Korangelehrten, die etwas gegen die Ausschweifungen am Hof hatten, ein großes Blutbad an. Ca. 15 Jahre später (um 825) gab es eine christliche Märtyrerbewegung. Nicht, dass sie Bomben legten, nein, sie schmähten in Massen Allah in aller Öffentlichkeit - was mit zahlreichen Todesstrafen geahndet wurde. Diese Morde führten in der kollektiven Erinnerung der Spanier zu negativen Konnotationen mit der msulimischen Herrschaft. — Bewundert wurde und wird allerorten der große Reichtum, die Blüte der Wissenschaft und Kultur… - nun ja, auch Rom war groß wegen seiner Sklaven. Freilich soll nicht verschwiegen werden, dass Teile von Spanien zu der Zeit so manchem Europäer wie das Paradies auf Erden vorgekommen ist. Das vor allem in den 15 Jahren unter der Herrschaft Hakams II. (961-976). Danach ging es repide bergab. Angriffe auf christliche Gebiete folgten, innere Streitereien schwächten die muslimischen Herrscher, christliche Herrscher taten sich zusammen und pisakten die Verbliebenen. Die Muslime holten weitere militärische Verstärkung aus Nordafrika, und es kam noch einmal zu einer gewaltsamen Einung unter Yusuf Ibn Taschfin. Kreuzzugsgedanken kamen in der christlichen Welt auf - und Ritter begannen, die Muslime in Spanien zu bekämpfen. Auch unabhängig davon wurden die Repressionen gegen Christen und Juden stärker: Auswandern oder Konvertieren war die Devise, die die Herrscher ausgegeben haben! Doch abgesehen davon entwickelte sich in Teilen von Spanien eher eine politische Pattsituation, die manche wissenschaftliche Kräfte im christlichen Teil - vor allem in Toledo - freisetzte. Ab 1212 nach der Schlacht bei Navas de Tolosa begann dann der christliche Teil der Bevölkerung wieder die Herrschaft zu übernehmen. Mitte des 15. Jahrhunderts war fast alles in katholischer Hand. Lange dauerte die muslimische Herrschaft in diesem Teil Europas an. Über die kulturellen Spuren wird noch zu reden sein.
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14.7.2009 von Wolfgang Fenske.
In Kasachstan, einem Land, in dem Muslime (ca. 43%) und Christen (ca. 17%) und Religionslose (ca. 40%) leben, wurde ein Kongress der Weltreligionen durchgeführt: http://www.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=299414 bzw. http://de.christiantoday.com/article/interreligise-konferenz-in-kasachstan-verurteilt-gewalt-im-namen-von-religion/3866.htm. (Übrigens habe ich diese letztgenannte Seite neu entdeckt. Hier finden wir auch viele Informationen, die sonst in Medien nicht so aufgenommen worden sind.) Dass Kasachstan - in dem Christen schon seit den dort lebenden römischen Soldaten wirken sollen - in diesem Dialog seit Jahren eine Rolle spielen will, ist gut - es wäre nur schön, wenn sich auch die Einwohner entsprechend verhalten würden: http://www.csi.or.at/?inh=1&sub=9&news=734 . Einblick in den Alltag: http://www.clv-server.de/pdf/fut/306/18.pdf
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14.7.2009 von Wolfgang Fenske.
Auch Migazin - Migrationsmagazin - greift selbstverständlich den Mord an die Ägypterin auf. http://www.migazin.de/2009/07/08/muslime-als-zielobjekt-rassistischer-gewalt/ Die Kommentare, die ich gelesen habe, sind zumindest heute am Montagfrüh (als ich diesen Beitrag schrieb) weitgehend neutral. Daran sieht man, dass sich auch Leser solcher Seiten nicht mehr alles vormachen lassen. Sie lassen sich auch von Beschimpfungen, sie seien Islamophob - krankhaft allergisch gegen den Islam (eigene Definition!) - nicht abhalten, das zu sagen, was sie denken. Lassen die Herausgeber dieser Seite die Kommentare nur darum stehen, um zu zeigen: Schaut, wie böse die Deutschen gegenüber uns friedlichen Muslimen sind?
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14.7.2009 von Wolfgang Fenske.
Allen Iran-Fans - besser Ahmadinejad-Fans, weil: Iran-Fan bin ich auch - unter meinen Lesern: Viel Freude mit dieser Nachricht
: http://www.welt.de/politik/ausland/article4113568/Grossayatollah-verhaengt-Fatwas-gegen-das-Regime.html
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