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Archive für 13.6.2009

Dank

Danken möchte ich allen Leserinnen und Lesern meiner Seiten. Sie haben wiederholt die 500 Marke (pro Tag) geknackt. Ich weiß nicht, was Sie auf meine Seite lockt - es ist schön, dass Sie hin und wieder vorbeischauen. Sicherlich werden Sie auch weiterhin viele Überraschungen entdecken… 

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Denk-Snack

Die Sonne im Rücken - ich werfe Schatten.

Sonne im Gesicht - der Schatten liegt hinter mir.

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Anne Frank

Anne Frank wäre gestern 80 Jahre alt geworden. >„Eine Einzelperson wie Anne Frank erweckt mehr Anteilnahme als die Ungezählten, die wie sie gelitten haben, deren Bilder aber im Dunkeln geblieben sind. Vielleicht muss es so sein; müssten oder könnten wir die Leiden aller erleiden, könnten wir nicht leben.“ Mit diesen Worten erklärt der Schriftsteller Primo Levi, warum Anne Franks Geschichte so viele Menschen anspricht.< http://www.annefrank.org/content.asp?PID=25&LID=3 Bitte auf dieser Seite herumstöbern! - Dazu noch weitere Infos: http://www.annefrank.de/ 

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Abendmahl

Paulus schreibt im 1. Brief an die Korinther im Kontext des Abendmahls, was auch in unsere Liturgie Eingang gefunden hat: durch das Abendmahl “verkündigt ihr den Tod des Herrn, bis er kommt” (11,26). Dieser Satz fasziniert mich von jeher: Der Tote wird kommen. Aussagen, die sich ausschließen: Der, dessen Tod verkündigt wird, wird als Lebender kommen. Im Grunde verstehen wir Menschen nur den “Tod” Jesu. Dass er als Gestorbener nicht tot ist, sondern der Lebende, das sehen wir erst dann, wenn wir ihm begegnen. Der Mensch ist fixiert auf den Tod, weil er sich das Leben in seiner Fülle nicht vorstellen kann. Den Tod in seiner ganzen Leere kann man sich freilich auch nicht vorstellen. Wir starren auf den unvorstellbaren aber naheliegenden Tod, das Dunkle, die Leere, das Nichts. Den Blick wenden kann im Grunde nur der Kommende Jesus Christus, in seinem Licht, seiner Fülle, seiner Lebensliebe.

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Buddhismus-Islam

Der überwiegende Teil derer, die aus dem Christentum zum Islam übergehen, dürfte dies aus Gründen der Heirat tun: Man muss sich seinem kommenden muslimischen Ehepartner anpassen. Der überwiegende Teil derer, die sich dem Buddhismus zuwenden, dürften das aus Gründen der Selbstsuche angesichts des Stresses und der Unzufriedenheit tun. Mit der Heirat sucht der Eine die politische Religion und der Andere die Religion der Individualität. Und warum nehmen soviele Menschen auf der Welt den Glauben an Jesus Christus an? (Liebe atheistische Freunde - Eure Antwort kenne ich, aber diese wird nicht die einzig wahre Antwort sein. Ich denke, der Text aus Matthäusevangelium 5. Kapitel liegt da näher.)

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Naivität

Wenn die Beobachtungen stimmen, die ein Besucher/eine Besucherin bei der Veranstaltung mit dem Großmuftie Ceric wiedergeben, dann zeigt das doch die bodenlose Naivität der Zuhörerinnen und Zuhörer: http://www.pi-news.net/2009/06/grossmufti-ceric-erklaert-die-scharia/#more-65996. Ich zweifle freilich daran, dass er das wirklich gesagt hat und die Leute - für den Fall, dass sie ihn überhaupt verstanden haben - so positiv reagiert haben. Zweifle ich wirklich daran? Nein, ich würde gerne daran zweifeln. Man muss sich da mal jedes Wort im Hirn zergehen lassen, nicht nur das Wort, sondern auch die Taktik. Man kann nur sagen: sich informieren, informieren, informieren. Damit man solchen Panschern nicht auf den Leim geht. Und noch ein Naiver? Ein Taktiker? Ein naiver Taktiker? Diesesmal ein Kardinal, wenn denn diese Info stimmt: http://www.pi-news.net/2009/06/terror-hat-nichts-mit-dem-wahren-islam-zu-tun/#more-65949.

Ich habe nichts gegen politische Auseinandersetzungen mit jeglicher politischen Gruppierung - aber das schlägt dem Fass den Boden aus: Es geht nicht mehr um Auseinandersetzungen, sondern darum, Menschen, die mit politisch Andersdenkenden beruflich zu tun haben, einzuschüchtern, sie wirtschaftlich zu ruinieren - meine Güte, was sind das für Typen: Mit solchen geht unsere Demokratie zugrunde, wenn man sich von diesen einschüchtern lässt. Ich hoffe nur, die Leichlinger sind Manns und Fraus genug, diesem Übel nicht Folge zu leisten: http://www.pro-nrw-online.de/content/view/1141/1/ (gefunden durch Kewil). Sie wollen das bekämpfen, was sie für Übel halten - und verfallen dabei selbstgerecht dem Übel.   

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Türkei

Warum geben sie es nicht einfach zu? Diese Frage stelle ich mir immer wieder. Was ist dabei, ein Unrecht, das die Väter … Urgroßväter begangen haben, zuzugeben? Weil sie die politischen Konsequenzen fürchten? Die gegenwärtige Anerkennung Andersdenkender und -glaubender? Mit ihrer Sturheit stellen sie sich auf eine Stufe mit den verbrecherischen Vorfahren: http://www.kybeline.com/2008/12/09/das-volkermord-vom-pontus-massengraber-in-der-turkei/ .

Was geschah? Als Lektüre sei empfohlen: Franz Werfel - Die vierzig Tage des Musa Dagh: http://de.wikipedia.org/wiki/Die_vierzig_Tage_des_Musa_Dagh

Impressum auf  www.wolfgangfenske.de  +++  http://literarisches.wolfgangfenske.de/10.html   Wer Lügen benutzt, um anderen zu sagen, wie wundervoll er ist, findet an sich wohl nichts Gutes, um Anerkennung ohne Lügen zu erreichen.

Nachtrag: http://www.welt.de/politik/article3917713/Erdrutschsieg-fuer-Ahmadinedschad-in-Iran.html. Soviel zu meinem gestrigen Blogeintrag “Iran”.

EU-Gerechtigkeit

Ich sprach gestern an, dass die EU sich abschottet und kleinere Länder keine Chancen bekommen. Entwicklungshilfe ist da nur ein kleiner Tropfen auf dem heißen Stein. Aber je mehr Tröpfchen kommen, desto mehr kühlt auch der Stein ab. Deswegen denke ich auch, dass man, wenn man Geld übrig hat, es auch spenden kann. So an Brot für die Welt (http://www.brot-fuer-die-welt.de/), Misereor (http://www.misereor.de/), Hilfe für Brüder (http://www.hilfe-fuer-brueder.de/index.php?id=10)… Kommt es an? Es ist zu vermuten, dass es überall schwarze Schafe gibt. Aber diese Entwicklungsdienste haben den Vorteil, dass sie mit festen und vertrauenswürdigen Partnern vor Ort zusammenarbeiten.

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