So dicht am Leben – sind vom Tode wir gezeichnet.
{Abänderung des Liedtextes: Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen (Media vita in Morte sumus) (EG 518)}
Impressum auf www.wolfgangfenske.de
So dicht am Leben – sind vom Tode wir gezeichnet.
{Abänderung des Liedtextes: Mitten wir im Leben sind mit dem Tod umfangen (Media vita in Morte sumus) (EG 518)}
Impressum auf www.wolfgangfenske.de
Mit welchem Schwerpunkt würde ich mich schnitzen?: http://www.tinahof.com/ivan/
Impressum auf www.wolfgangfenske.de
Schon länger ist bekannt, dass es in Malaysia den Christen verboten wurde, ihren Gott als ”Allah” zu bezeichnen. “Allah” heißt ja eigentlich allgemein “der Gott”. Ob Mohammed die allgemeine Bezeichnung für “der Gott” “al ilah => Allah” für sich verwendet hat oder ob Allah aus dem Aramäischen “Alaha” = Gott kommt, ist offen. Gleichgültig dürfte sein, dass vermutlich auch der Mondgott als Allah – die Gottheit/der Gott – angesprochen wurde (weil es eine allgemeine Bezeichnung war hätte auch “Zeus” als “der Gott/Allah” bezeichnet werden können). Sure 41,37 weist Mohammed ausdrücklich die Anbetung der Gestirne zurück. Irgendein Wort für “Gott” musste er ja aus der Tradition aufgreifen. Er hat den alten Begriff aus seiner jüdisch-christlichen und arabischen Tradition aufgenommen und neu zu deuten und zu konzentrieren versucht – sonst würde es ja keinen Sinn machen, den Gott, von dem die Bibel (Altes Testament) spricht, neu zu definieren bzw. das Verhältnis von Jesus und Gott neu zu bestimmen. Insofern ist das Gerichtsurteil aus Malaysia interessant: Erst wird ein Begriff der Tradition durch Mohammed neu interpretiert – dann wird denen, die den Begriff schon lange vorher verwendeten, verboten, ihn in ihrer alten Weise zu verwenden. Andererseits ist das Urteil des Malaysia-Gerichts nicht aus der Luft gegriffen, sondern in der 109. Sure angelegt: “O ihr Ungläubigen, ich diene nicht dem, dem ihr dient…”. Das reibt sich auf den ersten Blick freilich mit Sure 29,46: “unser Gott und euer Gott ist ein einiger Gott”. Das reibt sich aber nicht wirklich, denn diese Aussage wird in die Worte: “Wir glauben an das, was zu uns herabgesandt ward und herabgesandt ward zu euch” eingebettet. Das heißt: Der Koran, ausgesprochen durch Allahs Mohammed, wurde uns Muslimen und euch ungehorsamen Juden und Christen herabgesandt. Das bedeutet: Der Gott der Juden/Christen und der des Mohammed ist dann identisch, wenn man das glaubt, was Mohammed/Koran sagen. (Noch ein Hinweis zum “Mondgott” + Allah: dass für Muslime die Mondsichel so relevant geworden ist oder Muslime den Mondkalender verwenden – Ramadan – darf meines Erachtens nicht überinterpretiert werden – das war Teil seiner Tradition, die er in seine theologische Praxis eingebaut hat.)
Impressum auf www.wolfgangfenske.de
Nicht klar wird wohl, was ich meinte, als ich soeben schrieb: dass Mohammed den Begriff “al-ilah -> Allah” aus seiner jüdisch/christlichen und arabischen Tradition entnommen habe. Mohammed hat gesehen, dass Juden und arabische Christen von Allah sprechen und was anderes sagen als arabische Polytheisten, wenn die von Allah sprechen. Und er hat dann den jüdisch-christlichen Begriff aufgegriffen und für seine arabischen Genossen neu interpretiert. Diesen neuen Allah hat er dann versucht, unter Juden, Christen und Polytheisten durchzusetzen. Damit hat Mohammed in seiner Zeit etwas gemacht, was heute so mancher versucht: Das Gottesbild von Juden, Christen, Muslimen, Hindus – und auch Buddhisten – zusammenzuführen. Mohammed hat es geschafft, weil er das mit mehr oder weniger Gewalt durchgesetzt hat. (Dass er dann, als er in Mekka einmarschiert war, auf wenig Widerstand gestoßen ist, ist nach seinem Vorleben klar. Auch damals hing man am Leben.) Und heute versucht man es vielfach durch Propaganda.
Impressum auf www.wolfgangfenske.de
Nicht nur wir Westeuropäer (mit Ausnahmen) wählen in diesen Tagen. Auch in Mauretanien wird heute gewählt – und Morgen im Libanon. Im Iran am 12. Dass in all diesen Ländern für Christen viel auf dem Spiel steht, ist bekannt.
Impressum auf www.wolfgangfenske.de
Man wird ja richtig traurig und bekommt ein gar schlechtes Gewissen!!!!! Welt-online titelt: “Wie die Europäer Barack Obama enttäuschen” Und: “Europa riskiert, eine historische Chance zu verspielen”. (http://www.welt.de/politik/article3861847/Wie-die-Europaeer-Barack-Obama-enttaeuschen.html) Was erkennen wir an solchen Sätzen? “Messias, die bösen Menschen folgen dir nicht.” Was machen Anhänger menschlicher Messiasse, wenn die Bösen nicht folgen? Erst sind sie traurig. Dann hauen sie drauf: Entweder auf die Anhänger – oder auf den Messias, wenn er in ihren Augen einen Fehler macht. Bis jetzt werden seine Fehler noch anderen in die Schuhe geschoben…
Diesen oben geschriebenen Abschnitt habe ich Gestern in der Frühe verfasst. Nachdem ich am Abend die Obama-Nachrichten gesehen habe, fällt es mir schwer, zu meinen Obama-Blog-Texten zu stehen. Ich werde sie dennoch beibehalten: Politische Wachsamkeit und Klugheit? Dickköpfigkeit? Ich weiß es nicht. Ihr wisst es sicher.
(Nachtrag: Meine Ironie wurde nicht verstanden: Ich meine, dass die Nachrichten so wunderbar über O. gesprochen haben, dass selbst Kritiker ins Schwanken kommen können. Ich denke schon, dass ich politisch wachsam bin – und “dickköpfig”, das – und Schlimmeres – wird bald jedem vorgehalten werden, der nicht auf O.s Linie mitrennt! Mehr darüber am Montag.)
Impressum auf www.wolfgangfenske.de
Kewil zeigt, dass man weiter denken muss als die Ideologen: http://fact-fiction.net/?p=2366. Es ist immer wieder deutlich, dass Ideologen auf der einen Seite sagen: Geschichte darf sich nicht wiederholen – und gleichzeitig Geschichte wiederholen, nur unter einer anderen Farbe und unter anderen technischen und gesellschaftlichen Bedingungen.
Impressum auf www.wolfgangfenske.de