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Archive für 14.3.2009

Meditationsthema für den Tag

Ich bin der Mittelpunkt der Welt - und bin gleichzeitig am Rand.

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Klare Worte

In manchen Ländern sprechen auch die “Oberschten” klare Worte aus: Warum geht das in anderen nicht? Es ginge, wenn sie nur Mut hätten, zu ihrer Tradition und Kultur zu stehen, statt sie mit jedem neuen Wurmstich aushöhlen zu lassen: http://www.littlegreenfootballs2.com/tag/kevin-rudd/ 

Unsere Werte, die im allgemeinen Alltag gelebt werden und in Gesetzen ihren Niederschlag gefunden haben, sind gut. Vieles kann freilich verbessert werden - doch warum sollen sie verschlimmert werden? Wir wollen doch nach vorne, nicht zurück in Zeiten, in denen Individuen und individuelle Aussagen nichts galten und bekämpft wurden - übrigens nicht nur Scharia-und-co.-Vertreter auch atheistische Anwandlungen sehe ich als rückwärts gewandt an. Schon in den Psalmen spottete man über die Frommen: Es gibt keinen Gott! - Spott ist also nichts Neues. Aber nicht allein deswegen sind sie rückwärts gewandt, sondern weil Hardcore-Atheisten immer wieder deutlich werden lassen, dass Glaubende ihren Glauben nicht mehr öffentlich aussprechen sollen. Sobald sie es machen, wird geschrien: Mission! Bekehrungsversuch! Solche freien glaubenden Inividuen will man nicht. Aber auch hier: Es gibt auch nicht dogmatische / fundamentalistische Atheisten, mit denen es Freude macht zu diskutieren.  

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Übersehenes

Nachrichten, die soweit ich sehe, sehr wichtig sind - weil sie Weichen stellen, aber wegen der letzten aktuellen, die Medien dominierenden Themen, übergangen worden sind:

Arabische Staaten contra Iran.

>Doch Müntefering wäre nicht Müntefering, wenn er bei dem Redaktionsbesuch nicht auch wieder einmal klar gemacht hätte, dass er eine rot-rote Zusammenarbeit auf Bundesebene “definitiv” ausschließe. Das liegt auch an Ex-Sozialdemokrat und Linke-Chef Oskar Lafontaine, über den Müntefering sagte: “Ich will mit ihm nichts mehr zu tun haben.”< (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,612725,00.html) Und was ist, wenn Lafontaine die Linke nicht mehr führt?

Geschichte wird sich wohl wiederholen: Hamas greift Fatah an - Versöhnungsverhandlungen in Riad - Hamas vertreibt Fatah aus Gaza. Und nun? Als vertrauensbildende Maßnahme: Fatah setzt seinen Premier ab, damit die Hamas Platz hat. Was wird geschehen? Hamas verdrängt Fatah - Friedensverhandlungen - Fatah wird nach Israel flüchten: http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/458825/index.do?from=rss

Nachtrag zu dem Blog-Eintrag “Genau” vom 13.3. (auch der Bildungsbürger lernt dazu ;-) ): http://europenews.dk/de/node/20845

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Durban II

Was das ist - Durban II? Diktaturen und Menschenrechtsverächter dominieren UN Menschenrechtsdiskussion: http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,612954,00.html#ref=rss 

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Bestattungen

Es geht um einen eigenen Moslem-Friedhof in der Schweiz: >Die Moslems hätten zum Beispiel akzeptieren müssen, dass in der Schweiz aus hygienischen Gründen keine Beerdigungen von lediglich in Tuch eingewickelten Verstorbenen erlaubt seien. Weibel: «Mindestens ein einfacher Holzsarg ist gesetzlich vorgeschrieben.» Auch sei die Grabesruhe auf 20 Jahre beschränkt und nicht auf «ewige Zeit». Schliesslich hätten die Moslems eingewilligt, dass später am gleichen Ort wieder Bestattungen erfolgen dürften. Die Stadt andererseits habe die religiöse Vorschrift des «unbefleckten Bodens» akzeptiert; das bedeutet, dass auf dem für die Moslems reservierten Friedhofsareal noch nie Bestattungen erfolgt sind.< (aus: www.islam.ch) Die Stadt musste Zugeständnisse machen. Welche? Auf dem Friedhofsareal sind noch nie Bestattungen erfolgt. Welche Bestattungen? Nicht die von Moslems - denn die wurde ja kurz zuvor positiv erwähnt. Es geht um Bestattungen Ungläubiger. Moslems - dürfen nicht auf Friedhöfe Ungläubiger. Da gilt nicht: Im Tod sind alle gleich. Im Tod sind Moslems gleicher. Was sagt das über die Einstellung Lebender aus?

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