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26.2.2009 von Wolfgang Fenske.
pi wurde von Koch-Mehrin (FDP) beschuldigt, rechtsradikal zu sein. Da ich pi immer mal wieder erwähne, muss ich sagen, warum pi nicht rechtsradikal/-extrem ist. Rechtsextrem ist für mich ein Mensch, der davon ausgeht, er gehöre einer Elite an. Dieses rechtsextreme Elitebewusstsein ist rassisch geprägt. Und das ist pi nicht - wie nicht nur aufmerksame Leser deutlich erkennen können. Rechtsextrem bedeutet für mich, dass Menschen sich über andere erheben, sie körperlich und seelisch verletzen, weil sie nicht der Idealvorstellung (bzw. der Rasse) des Betrachters entsprechen. Nationalbewusstsein + Europabewusstsein ist pi nicht abzusprechen - aber das hat bekanntlich mit Nationalismus nichts zu tun. Antisemitisch ist pi erst recht nicht - wahrscheinlich zum Ärger einiger Gegner. Rechtsextrem bedeutet für mich, Feindbilder zu pflegen, damit die Gruppe sich selbst aufbauen kann, bedeutet martialisches Auftreten - und das immer mit Massen und Lärm verbunden -, hierarchische Struktur (Führerprinzip). All das findet man bei pi nicht - freilich sind einige Kommentarschreiber hier wohl nahe dran, doch die gibt es auch in anderen Foren, so in denen großer online Zeitungen.
Wenn jemand aufzeigt, dass in der Gesellschaft etwas falsch läuft, dass Menschen aufgrund religiöser und ideologischer Vorgaben verachtet werden, dass Menschenrechte aufgrund religiöser und ideologischer Vorgaben in Gefahr geraten und missachtet werden - das ist nicht rechtsradikal/-extrem - auch wenn es sich gegen Menschen richtet, die ein Gegengewicht zu unseren kulturellen Errungenschaften errichten wollen bzw. sich gegen das Grundgesetz wenden. Und dass der Islam durch das Erscheinungsbild seiner öffentlichkeitswirksamen Vertreter nicht selten Anlass zu Sorgen gibt - ebenso die so genannten Antifaschisten mit ihrem kommunistischem (also nicht freiheitlichem, nicht demokratischem, nicht menschenrechtsorientiertem, nicht das Individuum hervorhebendem) Auftreten, dürfte allen politischen Beobachtern aufgefallen sein. (http://www.pi-news.net/2009/02/koch-mehrin-fdp-ich-halte-pi-fuer-rechtsradikal/#more-44980)
Aber ich denke, Koch-Mehrin rächt sich bei pi für eine Kritik, die in pi am 22.2. geäußert wurde. Wer das EU-Parlament beobachtet, und sieht, dass die Vertreter den Raum verlassen, wenn an ihnen Kritik verübt wird, der wundert sich auch nicht, wenn deren Vertreterin Kritiker mal eben so als rechtsradikal bezeichnet. Es ist alles dasselbe elitäre Verhalten, das nicht bereit ist, die Probleme einer Gesellschaft wahrzunehmen. Und statt dass versucht wird, konstruktiv etwas an den Missständen zu ändern, werden diejenigen verleumdet, die diese Missstände aufzeigen.
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26.2.2009 von Wolfgang Fenske.
Man meint, man müsse gegen Judenverfolgung in der Nazi-Zeit sein - und dürfe jetzt darum auch antisemitische Parolen propagieren: http://www.derwesten.de/nachrichten/2009/2/24/news-112567622/detail.html. Was geht in solchen Hirnen vor sich. Wenn ein Mensch vor 70 Jahren sagte: Kauft nicht bei Juden - soll das was anderes sein, als wenn er es heute sagt? Sicher, geht der heutige Propagandist nicht davon aus, dass er das als Arier fordert, sondern als politisch “begabter” Mensch. Die Haltung beider Typen ist jedoch identisch: Menschen verachtend. Eine Gruppe wird für irgendwas verantwortlich gemacht und Einzelne müssen darunter leiden. Dass der das auch noch verteidigt, statt sich beschämt über seinen Fehler zurückzuziehen!
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26.2.2009 von Wolfgang Fenske.
Lesen - Kopf schütteln und …: FAZ
Lesen - Kopf schütteln und …: http://www.kybeline.com/2009/02/25/krankenhaus-des-wahnsinns/#more-2984
Lesen - Kopf schütteln und …: http://www.akte-islam.de/3.html
Lesen - Kopf schütteln und …: http://quadraturacirculi.wordpress.com/2009/02/24/zittertate/#comments
Eins der letzten Worte des großen Theologen Karl Barth, das er zu einem Freund sagte, nachdem sie über die dunkle Weltlage gesprochen hatten: „Aber nur ja die Ohren nicht hängen lassen! Nie! Denn - es wird regiert!“ Das heißt: Gott regiert. (Übrigens: ein Zitat aus: E. Busch: Karl Barths Lebenslauf)
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26.2.2009 von Wolfgang Fenske.
Ich fragte neulich unter “Bitteres Gelächter”, wie wir diese Ausfälle gegen unsere Kultur nur dulden können. Kevil schlägt - ausführlicher begründend - in dieselbe Kerbe: http://fact-fiction.net/?p=1869 Es liegt an uns. Ich habe neulich folgenden Hinweis bekommen:
Analog zu den “Braunhemden” in Deutschland während der Zeit von 1933-1945 gab es im Siedlunsgebiet deutscher Einwanderer (seit Mitte des 19. Jahrhunderts) auch im brasilianischen Staat Santa Catarina organisierte “Grünhemden”, die sich dem Deutschen Reich, dem ”Land der Väter”, angesichts erfahrener kultureller und finanzieller Hilfestellung zur Erhaltung des “Deutschtums im Ausland”, verbunden fühlten. Diese allerdings wurde eindeutig politisch ideologisch “gelenkt” und finanziell unterstützt von der Regierung in Berlin. Deutsche U-Boote waren nicht selten in brasilianischen Hoheitsgewässern - und mit diesen ganz sicher auch “Boten” aus der “Heimat der Väter”. Von den meisten Deutsch-Brasilianern wurde die politisch-ideologische Absicht seitens der NS Regierung in Berlin nicht erkannt -aus welchen Gründen auch immer. Der Hitlergruß einiger deutscher Pfarrer am Grab Verstorbener und offene Aggressionen von “Grünhemden” gegen die brasilianische Obrigkeiten gehörten wohl zu dem, was die Zeit des bis dahin guten Miteinanders der ehemaligen deutschen “Kolonisten” und dem brasilianischen Staat unterminierte und dann diesen (als ultima ratio) zum Handeln mit radikaler Gegenmaßnahme geradezu gezwungen hat: Renationalisierunsgesetz des Staates im Jahr 1938: Von heut auf morgen: Verbot der deutschen Sprache. Enteignung der deutschen Vereine, Kirche , der sozialen und karitativen deutschen Einrichtungen. Schließung der deutschen Schulen. Die deutschen Pfarrer wurden interniert. Die Brasilianer haben die Notbremse gezogen - und ein fruchtbarer Weg der Integration der Deutschstämmigen fing an zu fruchten - bis heute. Die deutschstämmige Bevölkerung Brasiliens sieht sich als solche bis heute als Bürger des Landes, in das die Vorväter einwanderten. Ihr Können und ihren Fleiß haben sie als Brasilianer dem Land geschenkt, das ihnen Heimatrecht gewährte und garantierte.
p.s. das Renationalisierungsgesetz ist bis heute nicht aufgehoben - aber zum Wohl aller Bürger Brasiliens so weit gelockert, dass deutsche Kultur und Brauchtum als in Brasilien integrierte Bereicherung für das Land erhalten bleiben können.
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