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Archive für 17.2.2009

Evolution

Ich habe in diesem Blog schon häufiger das Thema angetippt (s. Kategorie Schöpfung-Evolution). Kybeline hat zu dem Thema einen interessanten Artikel geschrieben: http://www.kybeline.com/2009/02/14/religion-wissenschaft-atheismus-und-kreationismus/#more-2781.

Zu dem Thema nur eine Beobachtung: Atheisten reagieren immer gereizter, weil Kreationisten bzw. Anhänger des Intelligent Design bzw. verschiedene Variationen immer professioneller argumentieren. Als sie noch in ihren Zirkeln diskutierten, nahm das kaum jemand wahr. Aber es gibt inzwischen professionell aufgemachte Bücher, Zeitschriften, Internetseiten - von Wissenschaftlern selbst. Und damit sind atheistische Denkweisen nicht mehr alleine auf dem öffentlichen Markt, sondern sie müssen lernen, sich argumentativ auseinanderzusetzen - auch mit ihren Lücken. Bisher füllte man populär die Lücken mit irgendwelchen Theorien und verkaufte sie als Wahrheit letzter Schluss. Das geht nun nicht mehr, seit eben Kreationisten usw. den Finger auf die wunden Punkte legen und sich nicht mehr ein X für ein U vormachen lassen. Und da geraten die atheistisch geprägten Wissenschaftler selbst ins Schwimmen - und werden aggressiv. Je aggressiver sie werden und unsachlicher, so indem sie Kreationismus als das größte und gefährlichste Übel für die Gesellschaft darstellen, machen sie sich im Grunde nur lächerlich - weil eben jeder merkt: Der Evolutions-Kaiser ist ja nackt! Soweit ich sehe, benötigt der normale Wissenschaftler (mit Ausnahmen weniger Fachbereiche) für die Ausübung seiner Wissenschaft weder den Kreationismus, noch Intelligent Design noch Evolutionstheorie. Das sind ideologisch-philosophische Grabenkämpfe - wichtig freilich für das Weltbild. Und darum spreche ich selbst lieber vom Schöpfer als vom Zufall. Für die reale agierende Wissenschaft selbst dürfte das überwiegend keine Auswirkungen haben - nur für den Wissenschaftler als Mensch.

Nachtrag: http://www.pro-medienmagazin.de/themen/kommentar/kolumnen-single/datum/16/02/2009/evolutionskritiker-fuer-kutschera-esoteriker/

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Verbreitung des Islam

Einen langen, ausführlichen Artikel darüber gefunden, dass viele Islamische Gebiete ursprünglich christlich waren: http://www.korrektheiten.com/2009/02/16/wie-islamisierung-funktionierte-und-funktioniert-und-funktionieren-wird/ Daraus folgendes Zitat: >… „Muslim“ - „ein sich Unterwerfender“: Das waren Menschen, denen das Rückgrat gebrochen worden war; Menschen, die sich selbst nicht den kleinsten inneren Vorbehalt, nicht die geringste Reserve, nicht den leisesten Zweifel am Islam erlauben konnten, weil sie daran zerbrochen wären; Menschen, die diesen psychischen Defekt durch Erziehung weitergaben. Da praktisch die gesamte Bevölkerung der islamischen Kerngebiete aus Nachkommen von Christen und Juden besteht, die irgendwann ihren Glauben verrieten, konnte dieser psychische Defekt keine individuelle Neurose bleiben, die sich als solche nach wenigen Generationen verloren hätte. Die im kollektiven Unbewussten verankerte Erinnerung an Schwäche und Verrat und die daraus resultierende kollektive Selbstverachtung sind der Nährboden für fanatische Intoleranz, für die Unfähigkeit zu zweifeln und für die stets lockende Versuchung, die eigene Selbstachtung durch Gewalt gegen Andersgläubige – oder auch einfach nur durch Gewalt schlechthin – zu stabilisieren. Wenn sich der Islam durch eine zirkulär strukturierte Theologie ideologisch und durch Gewaltandrohung sozial gegen Kritik immunisierte, so entpuppt sich die angebliche „Toleranz“ als das Mittel zur Züchtung von Fanatikern: zur psychologischen Selbstimmunisierung!<

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Pakistan

http://www.ead.de/gebet/aktuelle-anliegen/diese-woche.html:>Rund 400 Privatschulen im Swat-Tal werden nach den Winterferien im kommenden Monat wahrscheinlich nicht öffnen, wie das Erziehungsministerium mitteilte. Von den Schließungen sind etwa 50.000 Schüler betroffen. Der Verband der Privatschulen im Swat-Tal reagierte damit auf die Drohungen radikaler Islamisten, alle Mädchen zu töten, die zur Schule gehen. Auch hatte die Gruppe gedroht, sämtliche Schulen in die Luft zu sprengen, an denen Mädchen eingeschrieben sind. Im Swat-Tal kämpfen seit einiger Zeit Radikale um Maulana Fazlullah für die Einführung der Scharia. Fazlullah unterhält enge Kontakte zu den Taliban. Anhänger haben in letzter Zeit in der Region fast 170 Schulen gesprengt, darunter mehr als 100Mädchenschulen.<

Dazu passt die Nachricht, dass die pakistanische Regierung mit den Taliban einen Vertrag geschlossen haben: Sie dürfen im Norden die Scharia einführen. Heute Nordpakistan - morgen ist der Süden dran - und die Atombombe … Die liberaleren europäischen Muslime werden Acht geben müssen, dass sie nicht vollends zwischen die Räder ihrer lieben Schariabrüder geraten. Werden die paar europäischen Muslime - moderate Muslime gibts ja nach Erdogan nicht - von ihren Schariabrüdern überhaupt geachtet - wahrscheinlich: Als harmlose Türöffner für die nachdrängenden Radikalen.   

Nachtrag: Verhaftung und Misshandlung eines Menschenrechtsanwalts in Pakistan: http://www.csi.or.at/index.php?inh=1&sub=9&news=856

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Urteil

>Die Kammer blieb mit ihrem Spruch weit unter der Forderung der Staatsanwaltschaft. Diese hatte eine lebenslange Haftstrafe wegen Mordes aus niedrigen Beweggründen beantragt. Dem schlossen sich die Richter nicht an. Niedrige Beweggründe lägen nur dann vor, wenn die Motive eines Täters auf „sittlich niedrigster Stufe“ stünden. Bei nachvollziehbaren Beweggründen wie Wut oder Zorn sei das nicht der Fall. Die Richter verwiesen auch auf die „traditionellen Vorstellungen im arabischen Kulturkreis“, wonach das Verhalten des Opfers „streng anstößig“ gewesen sei. Sie gingen davon aus, dass der Angeklagte „in maßlosem Zorn“ gehandelt habe, als er den Nebenbuhler mit dem Hammer attackierte. Die Beweisaufnahme habe nach ihrer Wertung ergeben, dass die Ehefrau tatsächlich ein Verhältnis mit dem späteren Opfer gehabt hatte.< http://www.rundschau-online.de/html/artikel/1233594807187.shtml (Gefunden über pi-news.net)

Was bedeutet so ein Urteil? Lass die Finger von Menschen aus diesen Kulturkreisen - wenn sie sich wie verrückt gebärden, dann liegt es an ihrer Tradition - du bist also selbst schuld, wenn du umgebracht bzw. traktiert wirst. Solche Urteile fördern den Abstand der Bevölkerung von Menschen aus anderem Kulturkreis, weil sie die Angst vor diesen fördern. Man sollte einen Preis stiften für Förderung der Fremdenfeindlichkeit. So mancher Richter wäre ein guter Anwärter.  

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