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10.2.2009 von Wolfgang Fenske.
(Fortsetzung vom 5.2.2009) Es gibt unterschiedliche Möglichkeiten, die lange Zeit in Arztpraxen oder beim Friseur oder im Zug zu überstehen: Man kann vor sich hindösen, man kann lustlos in den zufällig angebotenen Zeitschriften blättern, man kann sich aber auch ein Buch mitbringen, das man schon immer mal lesen wollte. Man kann über Dinge nachdenken, über die nachzudenken man keine Zeit hatte. Nicht, dass wir nicht solche Zeiten des Leerlaufs benötigen, Zeiten, in denen wir eben stundenlang vor uns hindösen oder in Zeitschriften herumblättern oder sitzen und Leute beobachten. Das brauchen wir auch. Doch wir merken selbst, wann es zuviel Herumgedöst, Herumgeblättert ist. Und dann wird es Zeit, aktiv zu werden.
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10.2.2009 von Wolfgang Fenske.
(Fortsetzung vom 7.2.) Auch Mächte müssen in Gleichgewicht gehalten werden. Esoterik spricht normalerweise lieber von positiven Mächten, Engeln, Feen, Geister. Sie werden in Schulungen und mit Hilfe von Büchern den negativen Mächten entgegengesetzt, damit das Gleichgewicht wieder hergestellt werden kann. Negative und positive Mächte können mit magischen Handlungen herbeigerufen und vertrieben werden, was uralte menschliche Hoffnungen und vor allem auch Ängste hervorrufen kann. In der Esoterik werden einige archaische Ängste wieder hoffähig, die viele Menschen durch den christlichen Glauben überwunden hatten. Und es wird versucht, diese archaischen Ängste mit archaischen Mitteln, die mit moderner wissenschaftlicher Sprache belegt werden, zu bekämpfen. Esoterik ist Religion – sofern man Animismus als Religion bezeichnet. Esoterik kann aber auch spannende Spielerei sein: Wie Männer nicht wissen, worüber sie sich unterhalten sollen – darum Fußball usw. gerade recht kommt, da kann jeder mitreden - so sind esoterische Themen vielfach Frauenthemen: man weiß, worüber man miteinander reden kann. Beides kann religiös überzeichnet werden, beides kann die Emotionen so hochschaukeln, dass man daraus Lebenskraft zu gewinnen und Lebensverlust zu bekommen meint. Vorsicht ist geboten: Damit die Geister, die man ruft, einen nicht beherrschen …
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10.2.2009 von Wolfgang Fenske.
Wenn man so die Medien beobachtet, muss man sagen: Holocaust ade - der neue Wirtschaftsminister kommt. Das Thema, das die Schlagzeilen bestimmt hat, ist mit einem mal weg - weil ein neues Top-Thema vorhanden ist. Das war wie mit Israel + Gaza. Ein Thema, das die Gemüter erhitzte - dann weg vom Fenster … Die alte Moral von der Geschicht: Wird einer als Sau durchs Dorf gejagt, muss er schnell einen anderen zur Sau machen, dann hat er ein wenig Ruhe. Da merkt man doch immer wieder, dass es wohl nicht unbedingt um die Sache geht - sondern um das Remmidemmi. Nun wird der arme neue, der designierte Wirtschaftsminister den Vorwürfen standhalten müssen - die immer lauter von “Experten” in den Raum gestellt werden: Der ist ja unfähig. Das kann wieder zur Lawine werden - und er wie die Verantwortlichen brauchen ein dickes Fell - zum Arbeiten wird er hoffentlich dennoch kommen. Apropos “Experten”: Neulich irgendwo gelesen, dass Experten anzweifeln, dass die Abwrackprämie den Firmen andauernde Aufträge bescheren werden - nun: für die Erkenntnis braucht man doch sicher kein Experte sein und: Es war - soweit ich mitbekommen habe - ja auch nur als Übergang gedacht, bis die Firmen wieder in Tritt kommen. Aber die Zweifel der “Experten” müssen gesät und multipliziert werden - statt: Leute, freut euch, dass es nicht sofort bergab geht!
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