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5.2.2009 von Wolfgang Fenske.
Es gibt verschiedene Arten und Weisen, die Zeit nach dem Abschied oder der Verabschiedung zu leben: Vor sich hindümpelnd, hadernd, sehnsüchtig in seinen vier Wänden sitzend, die Zeit totschlagend mit diesem und jenem – was man so am Liebsten tut. Auch wenn das, was man am Liebsten tut – Lesen, Fernsehen, Basteln, Blumen pflegen – zum Alltag wird, dann merkt man irgendwann: Das kann es nicht sein, das kann es doch nicht gewesen sein. Man wird unruhig, doch die Unruhe läuft ins Leere. Man wird sehnsüchtig, doch die Sehnsucht läuft ins Leere. Und so ist auch die Zeit des Wartens zu füllen, damit die Leere nicht das gesamte Leben bestimmt. Es geht darum, aktiv zu warten.
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5.2.2009 von Wolfgang Fenske.
(Fortsetzung vom 5.2.) Nach diesen Anfängen kamen ab den 60ger Jahren des 20. Jahrhunderts neue Dinge hinzu: So die Sehnsucht nach dem New Age – Wassermannzeitalter. Auch das ist nichts Neues. Schon im Mittelalter erwartete man nach dem Zeitalter des Vaters und des Sohnes das des Geistes. Aber es wurde säkularisiert, und man suchte dieses Wassermannzeitalter, das paradiesische Zustände hervorruft, in der Welt. Wassermannzeitalter, das Zeitalter des Gleichgewichts. Der einzelne Mensch lebt in der Ganzheit, im Gleichgewicht, die ganze Menschheit lebt im Frieden, in der Ganzheit: Let the sun shine … Dann kam das positive Denken hinzu: Um sein Gleichgewicht zu bekommen, solle man in allem positiv denken. Die Bachblüten wurden hoffähig, die kosmischen Strahlen werden in Globulis gefangen und sogar in Apotheken verkauft, Masseure sind Kanäle kosmisch-göttlicher Energien - und alles Mögliche sonst. Und seitdem suchen sich immer mehr Menschen immer neue Dinge aus, um die Menschen, die nach Ganzheit suchen, bei Laune zu halten, die Wirtschaft anzukurbeln, die Esoterik-Messenbesucher mit Neuigkeiten zu beeindrucken. (Fortsetzung folgt.)
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5.2.2009 von Wolfgang Fenske.
Wenn der Staat die Schwachen nicht vor den Extremisten schützt, die ihren Extremismus mit dem Mäntelchen der Religionsfreiheit kaschieren, dann kommt das dabei heraus: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/1669705_Schleier-aus-Angst-Krawalle-aus-Hass.html Und die Leidtragenden sind eben die Moslems, die ganz normal in Ruhe ihren Alltag leben wollen, den Kampf, den jeder Alltag mit sich bringt, bestehen wollen. An ihnen versündigt sich der Verbrecher schützende Staat - und eben die Medien, die es nicht wagen die Dinge beim Namen zu nennen. Manchmal wacht ein Blatt auf, dreht sich aber wieder um und schläft weiter.
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5.2.2009 von Wolfgang Fenske.
Zum Blog-Eintrag vom 30.1. (Goldwaage) passt das, was ich in http://www.welt.de/politik/article3144087/Zentralrat-der-Juden-stuetzt-Merkels-Papst-Kritik.html gefunden habe. Die Waffe wird stumpf. Und wie echolot schon schrieb: Was geht Frau Merkel an, was der Vatikan tut? Fühlte sie sich als Bundeskanzlerin aller Deutschen - sozusagen als demokratisch gewählte Chefin aller Deutschen - dazu verpflichtet? Eigenartig, eigenartig. Eigenartig vor allem auch angesichts ihres Schweigens zu all dem Antisemitismus auf deutschen Straßen. Schade, dass der Zentralrat nicht die Macht hat - vereint mit Herrn Küng unf Frau Merkel - den Papst abzusetzen. Nun denn: Fordern kostet nichts und hält die Flamme am Brennen.
PS.: Sehr interessanter Artikel: http://www.tagesspiegel.de/meinung/kommentare/auf-den-punkt/Papst-Benedikt-Antisemitismus;art15890,2722329 (gefunden über pi) und ebenso: http://fact-fiction.net/?p=1783.
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