Archive for January, 2009

Kochen

Saturday, January 31st, 2009

Ich höre immer wieder: Für mich allein zu kochen – das lohnt nicht. Was ist eigentlich normalerweise üblich: Man kocht für zwei oder drei: Sich selbst + Partner + Kind. Partner merkt manchmal gar nicht, dass man gekocht hat – obwohl es gegessen wird, Kind nörgelt sowieso herum. Wenn ich nur für mich allein koche, dann weiß ich wenigstens, dass ich für einen dankbaren Menschen koche: Für mich. Der Körper freut sich – und mit ihm freuen sich gleich Seele und Geist. Wenn ich es mir dann bei Tisch auch noch schön mache – das ist doch was. Wenn von den zwei/drei Kartoffeln die ich gekocht habe, eine übrig geblieben ist, dann kann ich sie Abends noch als Bratkartoffeln oder mit Käse überbacken essen. Sich selbst so wichtig nehmen, dass man auch gerne für sich kocht – auch das will gelernt sein.

Christen wissen über die Anwesenheit eines Gastes (“Komm, Herr Jesus, sei du unser Gast und segne, was du uns bescheret hast”). Wie wir die Anwesenheit dieses Gastes auch im Rahmen der Mahlzeit einbeziehen – das hängt vom Herzen des jeweiligen Glaubenden ab. 

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backen

Saturday, January 31st, 2009

EU will, dass der Salzgehalt im Brot gesenkt wird – beide Texthinweise bei Kewil (fact-fiction.net) gefunden:

http://www.verbaende.com/News.php4?m=58985 

http://www.badische-zeitung.de/ettenheim/brot-und-zwei-gramm-salz-die-eu-erhalt-s–10640310.html

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diktatorisch

Saturday, January 31st, 2009

Das diktatorische Profil scheint  mir immer stärker hervorzutreten: http://www.bild.de/BILD/news/politik/2009/01/29/eklat-um-tuerken-premier/hassrede-gegen-israel-in-davos.html#10 und http://www.welt.de/wirtschaft/article3116024/Erdogan-sorgt-fuer-Rieseneklat-in-Davos.html. Übrigens ist der letzte Satz des Artikels faszinierend: Israels Handlungen waren unverhältnismäßig – weil die Palästinenser nichts Gleichwertiges entgegenzusetzen gehabt hätten. (a) Hamas = Palästinenser? (b) Hätte Israel warten sollen, bis die Hamas so stark ist wie Israels Armee und dann erst zuschlagen?  – Und – in die Türkei heimgekehrt – wird der tapfere Held, der es der Welt mal wieder gezeigt hat, groß gefeiert. Überhaupt: Was kommt E. nach Davos – die Welt soll nach Ankara kommen!

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Necla Kelek

Saturday, January 31st, 2009

Necla Kelek über die Türkei und die EU: http://www.cicero.de/97.php?ress_id=1&item=2933. Na, da würde Herr E. doch wieder aufstehen und sofort die Bühne verlassen und in die Türkei abreisen: In die EU komme ich nie mehr! Lassen sich Politiker eigentlich von Hitzköpfen in ihren eigenen Reihen beeindrucken oder bleiben sie cool? Testet Herr E. das gerade? Wenn sie sich davon beeindrucken lassen, dann werden sie Zugeständnisse machen usw., damit Herr E. ja nicht weiter so erzürnt ist, damit man diesen guten Mann ja wieder beruhigt. Was mich übrigens wundert: Kaum haben die Herrschaften in Davos überhaupt mitbekommen, dass Herr E. das Weite gesucht hat, schon stehen Claqueure in seinem Land bereit, ihn claqueurig zu empfangen. So stelle ich mir das Leben am Hofe Saladins vor.

Überraschung!: http://de.youtube.com/watch?v=LIhHyByzkCw

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Bedrängnisse

Saturday, January 31st, 2009

Iran: http://ekklesia-nachrichten.com/Iran+Drei+Christen+in+Teheran+verhaftet

Eritrea: http://ekklesia-nachrichten.com/Eritrea+Erneut+27+Christen+verhaftet+

Myanmar: http://www.csi.or.at/index.php?inh=1&sub=9&news=838

Ägypten: http://www.csi.or.at/index.php?inh=1&sub=9&news=831

Saudi Arabien: http://www.csi.or.at/index.php?inh=1&sub=9&news=830

Pakistan: http://www.csi.or.at/index.php?inh=1&sub=9&news=828

http://ekklesia-nachrichten.com/Christenverfolgung+heute+schlimmer+als+im+Alten+Rom

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Nettes Video

Friday, January 30th, 2009

http://www.clipfish.de/video/2644987/the-lion-sleeps-tonight/

Übrigens vielen Dank für die Gute-Besserung-Wünsche. Inzwischen kann ich wieder gehen statt schleichen – zum Rennen langt die Kraft noch nicht. Aber zum Tippen reicht sie – zum Denken hoffentlich auch. Zum Telefonieren … – ich sollte noch nicht ans Telefon gehen, aber die Neugier ist halt immer zu groß.

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Tipp

Friday, January 30th, 2009

Ich habe mal im Fernsehen eine der so genannten Wissenssendungen auf einem kleineren Sender gesehen. Es ging da um den Islam und was Europa dem Islam zu verdanken habe. Dieser Beitrag war so voller Fehler – und ist wohl nur propagandistisch-idiologisch zu deuten: Alles großartige Wissen islamischer Gelehrter wurde von der Kirche geklaut usw. usw. Bei Kybeline habe ich folgenden Artikel gefunden, der ein wenig Licht ins dunkle bringt – darum mein Tipp: http://parteigruendung.myblog.de/parteigruendung/art/148563284/-h3-Das-sogenannte-dunkle-Mittelalter-h3- Ein wenig habe ich diesen Islam-Mythos (Islam ist die Grundlage europäischer Wissenschaft) auch auf medizinischem Gebiet nicht bestätigt gefunden - diejenigen, die ihm anhängen, unterschätzen unter anderem die Verbindungen des Westens zu Byzanz. Da Gesellschaften nicht abgeschlossen sind, kann Europa sicherlich vom Islam einiges gelernt haben. Aber hervorzuheben, dass vor 1000 Jahren im Islam alles besser war – das macht schon traurig. Warum war damals im Islam alles besser als heute? Und dann hervorzuheben, dass Europa vor 1000 Jahren vom Islam etwas gelernt hat, womit der Islam der Motor der Wissenschaft Europas geworden ist - macht ebenso traurig: Warum kriegen die heute nichts Vernünftiges auf die Beine? Islamische Länder sind wohl Sklaven ihrer Tradition. Übrigens: Darum müssen einige wohl noch Sklaven halten:  http://www.kybeline.com/2009/01/28/die-moslems-bringen-die-sklaverei-zu-uns-zuruck/

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Brüder zur Sonne

Friday, January 30th, 2009

Als ich das las http://www.welt.de/politik/article3106123/Reiche-Rentner-sollen-arme-bald-mitfinanzieren.html kam mir in den Sinn: Brüder zur Sonne zur Freiheit, Brüder zum Lichte empor, hell aus dem Dunklen Vergangenen leuchtet die Zukunft hervor. … Brüder, ergreift die Gewehre, auf zur entscheidenden Schlacht! Dem Kommunismus zur Ehre ihm sei in Zukunft die Macht! Warum kam mir das in den Sinn – keine Ahnung, wirklich, keine Ahnung.

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Goldwaage

Friday, January 30th, 2009

Sicher, man soll vieles nicht auf die Goldwaage legen – aber wer belehrt uns staunende Zuschauer ständig, das zu tun? Ich bin wirklich nicht Papst - aber hier wird ein innerkirchliches Problem gelöst – und schon gehts wieder los. Man kann es doch auch anders machen: “Lieber Papst, jetzt hast du dir ein Kuckucksei ins Nest geholt, einen, den du nicht zum Bischof geweiht hast – und nun sieh mal zu, wie du das Kuckucksei wieder kirchenintern wegbekommst.” Aber nein – Gesprächsabbrüche, beleidigte Reaktionen – apropos beleidigte Reaktionen die keine beleidigten Reaktionen sein sollen. In dem Beitrag wird auch der zunehmende Antisemitismus in Deutschland beklagt. Aber sobald die Ursache namhaft gemacht wird – und zwar der islamische – hält man sich auch im Zentralrat zurück – man hat Wichtigeres zu beklagen: die Verwendung von “Jedem das Seine” in der Werbung (s. Blogeintrag vom 15.1.). Nun ja – für Seismographen sollte man dankbar sein, auch wenn sie nicht immer so ausschlagen, wie man es für angemessen hält. Nur wenn sie ständig ausschlagen und man vergeblich aufgeregt aus dem Haus rennt oder bei den wahren Umwerfungen gar nicht erst anschlagen, dann wirken sie bald nicht mehr.

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Fordern

Friday, January 30th, 2009

Mal wieder fordern: http://www.welt.de/politik/article3099249/Islamrat-fordert-mehr-Respekt-fuer-Muslime.html. Und zu diesem Respekt gehört, zu tun, was eine ihrer Gruppen verlangt (Kopftuchverbot aufheben). Immer wieder dasselbe Spiel. Und warum hat die Schäuble-Konferenz noch nicht viel gebracht? Das mag viele Gründe haben, unter anderem den, dass man wohl nie so recht wusste, was sie eigentlich bringen sollte. Aber haben sie sich inzwischen einigen können, ob sie das Grundgesetz anerkennen wollen oder nicht? (Überhaupt: Was für eine Frage!) Warum lernen die Sprecher der Verbände nicht dazu? Es wird gefordert und gedroht, gefordert und gedroht. Zum Glück sind – wenn ich recht informiert bin – nur wenige Muslime Mitglieder in diesen Verbänden. Und dennoch wird der Mund soweit aufgerissen. Was ist eigentlich mit den anderen Migrantenverbänden? Von denen hört man gar nichts. Sie tun wahrscheinlich ihre Arbeit, statt zu fordern und zu drohen. 

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